Moxibustion und Schröpfen

MOXIBUSTION

Das Wort Moxibustion stammt ursprünglich aus dem Japanischen: Mogusa (chin.: Ai Ye; Beifußkraut).
Das getrocknete Beifußkraut kann, ähnlich wie der Tabak bei Zigaretten, leicht angezündet werden.
Viele Mediziner, die nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) arbeiten, nutzen im Rahmen der Moxibustion die durch das verbrennende Kraut konstant freigesetzte Wärme.
Heutzutage gibt es zahlreiche Sorten von Moxastäben, darunter auch solche ohne Rauch.
In meiner Praxis kombinieren wir diese Methode oft mit anderen Behandlungsmethoden.


SCHRÖPFEN

Was ist Schröpfen?

Schröpfen, das auf Chinesisch „Feuertopf“ bedeutet, wird seit tausenden von Jahren im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) genutzt.
Früher verwendete man im alten China Schröpfköpfe aus Bambusrohren (siehe Fotos). Diese war allerdings sehr aufwendig.
Erst später benutzte man für das Schröpfen Glasköpfe, wie sie bis heute verwendet werden.

 

Wofür wird Schröpfen angewendet?

Die Einsatzmöglichkeiten des Schröpfens sind vielseitig: Seine Wirkung hängt dabei sehr davon ab, welche Stelle am Körper geschröpft wird.
Manche Patienten vergleichen das Empfinden nach dem Schröpfen mit dem Gefühl, als ob Ihnen ,,ein schwerer Rucksack vom Rücken genommen wurde“.
Die Dauer und Intensität der Behandlung kann variieren und wird individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst.

 

Behandlungsablauf

Die Schröpfgläser werden nach und nach über einer kleinen Flamme erwärmt. Dadurch bildet sich in den Gläsern ein Unterdruck, der dafür sorgt, dass die Gläser an den zu behandelnden Körperstellen haften bleiben.
Die Dauer einer Behandlung liegt zwischen 5 bis 15 Minuten.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Schröpfen gilt als sanfte Therapie, weil nur sehr wenige und wenn nur oberflächliche Nebenwirkungen bekannt sind.
Selten kann es zu Bläschenbildung an der Schröpfstelle kommen.
Vereinzelt können nach der Behandlung rote, blaue oder violette Flecken an den Schröpfstellen auftreten, die vom Erscheinungsbild mit Hämatomen vergleichbar sind.

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